nachfolgend nur einige der vielen Presseberichte über das Problem k.o.-Tropfen:

Salzburg: K.-o.-Tropfen in

K.-o.-Tropfen

Weit weniger witzig ist da schon die Causa Bernd Huber. Huber ist Büroleiter von Vizebürgermeister Preuner und fällt regelmäßig durch seine Rechtsaußenpositionen auf. Vor mehr als zehn Jahren ist Huber – damals in Bundesheeruniform – bei einem Vortrag des rechtsextremen russischen Historikers Wiktor Suworow an der Uni mit Fäusten auf protestierende Studenten losgegangen. Die Aktion wurde damals gefilmt und ist hier zu sehen. Darüber hinaus machte Huber mit Huldigungen ehemaliger NS-Offiziere wie Hans-Joachim Hermann und Ferdinand Schörner von sich reden. Im Wahlkampf geriet Huber in die Schlagzeilen, weil er in seiner in der Zeitschrift "Kameradschaft aktiv" erscheinenden Kolumne "Auf Horchposten" den deutsch-türkischen Autor Akif Pirincci unkommentiert zitierte. Dieser warnt vor einem schleichenden Genozid von Muslimen an der deutschen Bevölkerung und spricht im Zusammenhang mit dem rechten Terror in Deutschland von der "sogenannten Terrorzelle NSU". Grüne und Jusos protestierten gegen Huber, dieser antwortete mit einer Klagsdrohung.

Schon gar nicht witzig fand der SPÖ-Spitzenkandidat in Hallein, Walter Reschreiter, sein Erwachen vor rund zwei Wochen morgens nach einem Gschnasbesuch. Reschreiter hatte einen Filmriss, obwohl er – nach eigenen Angaben – kaum Alkohol getrunken hatte. Später sollen dann unvorteilhafte Fotos von Reschreiter im Netz aufgetaucht sein. Sein Verdacht: Irgendjemand habe ihm K.-o.-Tropfen in den Drink gegeben. Die Sache liegt nun bei der Staatsanwaltschaft, die Gerichtsmedizin untersucht Blutproben. Reschreiter hat inzwischen seinen Humor wiedergefunden und versendet Fotos in Kämpferpose: So schnell gehe er nicht k. o. (Thomas Neuhold, Stefanie Ruep, derStandard.at, 6.3.2014)

Vorfälle mit K.o.-Tropfen: Tiefschlaf aus dem Cocktailglas

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Man riecht sie nicht und schmeckt sie kaum: K.o.-Tropfen machen ein Getränk zum starken Schlafmittel.  − Foto: dpa
 

Man riecht sie nicht und schmeckt sie kaum: K.o.-Tropfen machen ein Getränk zum starken Schlafmittel.  − Foto: dpa

 

Die Wirkung hat schlagartig eingesetzt. Auf einmal war sie weg, erzählt eine junge Deggendorferin. Sie vermutet, dass in ihrem Cocktail K.o.-Tropfen waren. Starke Übelkeit war eine Folge, außerdem habe sie sich überhaupt nicht mehr bewegen, geschweige denn reden können − allerdings alles bewusst mitbekommen. Eine Freundin blieb bei der jungen Frau, brachte sie von der Bar in der Innenstadt nach Hause, wo sie die nächsten beiden Tage flachlag. Ungefähr ein Jahr ist das her. Zwei ihrer Kolleginnen beschreiben ähnliche Erlebnisse, die sie an anderen Abenden in Deggendorf hatten.

 

Je nach Dosis und Gesundheitszustand könne das lebensgefährlich sein, bestätigt auch Martin Vöst, Leiter der Deggendorfer Kriminalpolizei. Aber: "Für uns sind K.o.-Tropfen kein Schwerpunkt", gibt er aus Sicht der Polizei Entwarnung. Im Zusammenhang mit Sexualdelikten ist deren Gebrauch in Deggendorf noch nicht bekannt geworden. Und es sind auch nur etwa zehn Frauen im Jahr, die kommen, um Anzeige zu erstatten. Ihre "Blackouts" führt er jedoch meist auf übermäßigen Alkoholgenuss zurück.

Beim Frauennotruf ist man sich dagegen sicher, dass die Dunkelziffer hoch ist. Der am häufigsten verwendete Wirkstoff Gamma-Hydroxybutyrat (GHB) ist im Blut nur bis zu sechs Stunden, im Urin etwa doppelt so lange nachweisbar. Viele kommen erst nach dieser Zeit wieder zu Bewusstsein und damit in medizinische Behandlung.


Kripo warnt vor K.O.-Tropfen

 

Bayreuth - In den vergangenen Wochen, vor allem am letzten Wochenende, ist es in verschiedenen Kneipen in der Bayreuther Innenstadt zu mehreren Fällen gekommen, in denen ein Unbekannter Gaststättenbesuchern vermutlich K.O.-Tropfen in ihre Getränke mischte. Das teilt die Polizei mit.

 

Bayreuth - In den vergangenen Wochen, vor allem am letzten Wochenende, ist es in verschiedenen Kneipen in der Bayreuther Innenstadt zu mehreren Fällen gekommen, in denen ein Unbekannter Gaststättenbesuchern vermutlich K.O.-Tropfen in ihre Getränke mischte. Das teilt die Polizei mit. Eine junge Frau fühlte sich sehr schwach und müde, nachdem sie von ihrem Getränk getrunken hatte. Ihre Begleiterin brachte sie nach Hause. Auch in einem weiteren Fall verspürten zwei junge Leuten Übelkeit, nachdem sie ein Glas geleert hatten. Danach konnten sie sich an nichts mehr erinnern.

Keine Farbe, kein Geruch

Die Kripo Bayreuth hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang vor möglichen weiteren Taten des Unbekannten. K.O.-Tropfen sind entweder flüssig oder werden in Tablettenform in Wasser aufgelöst. Sie sind meist farb-, geruch- und geschmacklos und somit als Beimengung in einem Getränk nicht erkennbar. Die Kripo Bayreuth rät:

- Lassen Sie Ihre Getränke in keinem Fall unbeaufsichtigt.

- Es ist generell ratsam sich in Begleitung von weiteren Personen zu befinden, die eine Veränderung Ihnen bemerken würde.

- Bestellen Sie Getränke bei der Bedienung selbst und nehmen diese auch selbst entgegen.

- Nehmen Sie Getränke von Unbekannten nur in verschlossenen Originalflaschen an.

K.O.-Tropfen

Vergewaltigungen unter Einsatz sog. K.O.-Tropfen werden derzeit in der Presse häufig thematisiert. In unserer Arbeit werden wir sowohl in Beratungssituationen als auch im Rahmen telefonischer Kriseninterventionen mit der Thematik konfrontiert.

Im Oktober 2007 beteiligte sich der Notruf für vergewaltigte und sexuell missbrauchte Frauen und Mädchen an einer Befragung des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotruf. Die Ergebnisse dieser Befragung sind nun unter dem Titel K.O.-Tropfen als Thema in den Frauennotrufen und Frauenberatungsstellen – Ergebnisse einer Befragung  veröffentlicht wurden.

K.O.-Mittel können in Discos oder auch bei privaten Treffen von Fremden aber auch von Bekannten verabreicht werden. Es gibt ein paar einfache Tipps, wie man sich und andere davor schützen kann:

  • Lass Dein Glas nie unbeobachtet, bestell im Zweifelsfall ein neues Getränk.
  • Nimm kein offenes Getränk von Leuten an, denen Du nicht vertraust.
  • Wenn Du Dich unwohl fühlst oder wenn Dir schlecht wird, sprich Personal oder Freunde an.
  • Kümmere Dich um Freundinnen und Freunde, die zuviel getrunken haben oder sich seltsam benehmen.

Wenn Du den Verdacht hast, dass Dir entsprechende Substanzen verabreicht wurden und / oder bei Dir Erinnerungsfetzen auftauchen:

  • Zögere nicht, die Disco oder eine Feier zu verlassen - am besten in Begleitung einer Person, die Du kennst und der Du vertrauen kannst.
  • Begib Dich sofort in eine Krankenhaus und / oder wende Dich an die Polizei.
  • Die Substanz
KRIMINALITÄT

Attacke mit K.o.-Tropfen bei Karnevalsparty

Einer Attacke mit K.o.-Tropfen sind bei einer öffentlichen Karnevalsparty im hessischen Fulda vermutlich acht Frauen zum Opfer gefallen. Es gebe mittlerweile acht Verdachtsfälle, sagte ein Sprecher der Polizei.

FULDA. Nach der größten Faschingsfeier in Osthessen mit 3500 Gästen war am Wochenende zunächst nur von sieben Opfern die Rede.

Die Frauen, denen vermutlich Betäubungsmittel ins Glas gekippt wurde, sind zwischen 21 und 40 Jahre alt. Einige von ihnen verloren kurzzeitig das Bewusstsein. Einige der Opfer mussten in Krankenhaus. Eine 40-Jährige, die sogar auf die Intensivstation gebracht werden musste, wurde später auf eine normale Station verlegt. Eine Spur von dem oder den Tätern hat die Polizei nicht. Die Opfer seien wohl zufällig ausgewählt worden, sie hätten sich nicht gekannt.

Um zweifelsfrei zu prüfen, ob es sich um K.o.-Tropfen handelt, wurden Blut- und Urinproben der Frauen zur Gerichtsmedizin geschickt. Am Mittwoch sollen Ergebnisse vorliegen. Ein Polizeisprecher sagte: "Solche Fälle sind generell schwer nachweisbar. Die mögliche Substanz baut sich im Körper schnell ab. Das ist komplizierter als bei Alkoholproben." Nach den Vorfällen brach der Veranstalter die Party um 3.00 Uhr ab.

dpa


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